Neue Jungbläser-/Anfänger-Ausbildung

Seit einigen Tagen sind im Gemeindehaus Stapelage etwas seltsame Geräusche zu hören. Mancher wird sich fragen, was wohl dahinter steckt. Aber keine Sorge: Nicht irgendwelche merkwürdigen Zeitgenossen treiben dort ihr Unwesen, sondern es handelt sich um nichts anderes als die neue Jungbläser-Anfängergruppe des Posaunenchores Stapelage. Die Kinder dieser Gruppe versuchen nämlich, aus röhrenähnlichen Geräten wie Gartenschläuchen und Haushaltstrichtern Geräusche bzw. Töne hervor zu bringen. Macht sich etwa hier der allgemeine kirchliche Sparzwang auch schon bemerkbar, nämlich dass sich der Posaunenchor keine richtigen Instrumente mehr leisten kann?
Nein, so ist es glücklicherweise nicht! Es handelt sich vielmehr darum, dass unsere Ausbildungsleiterin Mareike Kaiser die Idee mit den Schläuchen einbrachte, um die Jungbläserinnen und –bläser auf diese Art und Weise auf das Erlernen des Trompete-, Posaune- bzw. Hornblasens vorzubereiten. Man kann sich leicht vorstellen, dass dies den Kindern viel Spaß bereitet…
Die Kinder der Anfängergruppe treffen sich an jedem Samstagmorgen von 10.00 bis 11.00 Uhr im Gemeindehaus in Stapelage. Hier also vermittelt Mareike Kaiser ihnen in spielerischer Weise die ersten Schritte zum Spielen eines Blechblasistrumentes. Und sozusagen „nebenbei“ lernen sie auch die Notenschrift und den richtigen Rhythmus. Übrigens: Mareike Kaiser ist Musikstudentin an der Hochschule für Musik in Detmold mit den Hauptfächern Elementare Musiklehre und Trompete. Wir sind sehr froh und dankbar, dass wir sie als kompetente Ausbildungsleiterin für unsere Gruppe gewinnen konnten!
Bis einschließlich Januar 2012 können sich noch interessierte Kinder (aber auch Jugendliche bzw. Erwachsene oder Eltern) zu diesem unverbindlichen „Schnupperkurs“ anmelden. Nach Ablauf der Probephase wird dann eine Ausbildungs-Vereinbarung zwischen dem CVJM-Stapelage/Posaunenchor und den Schülern abgeschlossen. Die Kosten für die Ausbildung betragen 30,00 € pro Monat (Geschwister bekommen eine Ermäßigung).
Die Instrumente werden vom Posaunenchor gestellt; das Unterrichtsmaterial (Bläserschule und anderes Notenmaterial) wird zum großen Teil ebenfalls vom Chor übernommen.
Über einen regen Zuspruch zu diesem Angebot würden wir uns sehr freuen!
Das indische Patenkind des Mütterkreises Müssen

Wer mit offenen Augen durch das Leben geht, sieht immer mal wieder große Plakate der Kindernothilfe. Die Kindernothilfe wurde 1959 von Christinnen und Christen in Duisburg mit dem Ziel gegründet, Not leidenden indischen Kindern zu helfen. Im Laufe der Jahre ist sie zu einem der größten christlichen Kinderhilfswerke in Europa gewachsen. Heute fördert und erreicht die Kindernothilfe über 268.000 Mädchen und Jungen in 1081 Projekten in 27 Ländern in Afrika, Asien, Lateinamerika und Osteuropa. Neben der Schulbildung und späteren Ausbildung wird besonders auf Gesundheitsförderung und gute Ernährung der Kinder Wert gelegt. Die Projekte werden vor Ort von Einheimischen betreut, so dass auch die kulturellen und traditionellen Besonderheiten einer Region gewahrt werden.
Eines dieser Kinder ist HALYANI AIND aus Muruchckel-Pahartoli in Nord-Indien. Sie wurde 1996 geboren und lebt seit Juli 2003 in einem Wohnheim der Ev.-Luth. Gossnerkircher in Govindpur.
Seit 2004 wird sie von unserem Mütterkreis Müssen über die Kindernothilfe als Patenkind gefördert. Es ist bereits das sechste Patenkind, welches mit mtl. 35 € gefördert wird. Halyani hat zwei Schwestern und einen Bruder. Ihre Familie wohnt auf dem Land sehr ärmlich. Mit der Patenschaft wird nicht nur das Kind sondern auch die Schule gefördert. Der Mütterkreis steht mit dem Mädchen bis heute in direktem, brieflichen Kontakt und einmal im Jahr gibt es einen Jahresbericht von der Kindernothilfe über die Einrichtung in der Halyani lebt, so dass wir immer Anteil haben an den Ereignissen vor Ort.
Im vorletzten Brief von ihr haben wir erfahren, dass das Schulheim inzwischen Strom und Wasser bekommen hat. Für alle Kinder und Erwachsenen eine langersehnte Erleichterung.
Halyani ist inzwischen 15 Jahre alt und wir wünschen ihr, dass sie lernt ihren Platz in der Gesellschaft zu finden und einen zufriedenen Schulabschluss bekommt. Wenn sie auch eine Patenschaft für ein notleidendes Kind übernehmen möchten, wenden Sie sich direkt an die Kindernothilfe Duisburg.
3. Juli Gemeindefest

Am Sonntag dem 3. Juli feiern wir in Stapelage unser diesjähriges Gemeindefest.
Zu diesem sind alle herzlich eingeladen.
Das Gemeindefest beginnt um 10 Uhr mit einem gemeinsamen Gottesdienst.
Anschließend gibt es ein Programm, das in und rund um unsere Kirche stattfindet.
Glücksspirale, Spieleparcours, Basteltisch, Popcorn und Waffeln, Büchertisch, uvm.
Auch diese Jahr gibt es wieder die beliebten 1-Euro-Päckchen zu kaufen.
Für das leibliche Wohl ist gesorgt.
Um 15 Uhr findet in der Kirche ein Konzert des Gospelchores Stapelage statt.
Freiwillige gesucht

Wir suchen Ehrenamtliche, die sich vorstellen können,
unsere Küsterinnen und unseren Küster hin und wieder
bei ihren Aufgaben zu unterstützen.
Bitte melden Sie sich dazu im Gemeindebüro (Tel. 87260).
RUND UM STAPELAGES PARTNERSTÄDTE
Billinghausener Begegnungen mit Ghana

Seit vielen Jahren bestehen Partnerschaften des CVJM-Westbundes mit dem YMCA in Ghana. Immer wieder kommen Gäste von dort auch nach Lippe. Jedes Jahr pflegen Frauen und Männer aus Lippe die Kontakte mit den Menschen und Einrichtungen in dem westafrikanischen Land.
Kirchengemeinde und CVJM Stapelage unterhalten ebenfalls Partnerschaften zu den CVJM/YMCA-Vereinen in den Ghanaischen Orten Morso und Jumapo. Schulen und Kindertagesstätten werden mitfinanziert und die Infrastruktur unterstützt.
Daniel Mehrens war mit einer Besuchergruppe in Ghana unterwegs und erzählte im Rahmen der Billinghausener Begegnungen von seinen Eindrücken aus dem afrikanischen „Musterland“. In diesem von Unruhen verschonten überwiegend von Christen bewohnten Land wird der Tourismus gefördert. Als Handelsposten der Kolonialzeit von Engländern, Holländern und Portugiesen mit aus Europa eingeführten Steinen erbaute „Sklavenburgen“ werden Touristen-Attraktionen. Seilbrücken durch die Baumwipfel des Regenwaldes im Kakum-Nationalpark locken Besucher an. Das Kraftwerk am Akosombo-Staudamm versorgt einen Großteil Westafrikas. Kakao ist z. Zt. der zweitgrößte Exportartikel. In Jumapo entsteht die größte und modernste Forschungsanlage für Plantagen und Bewässerung.
Mehrens hatte viele Bilder mitgebracht, nicht nur von Landschaft und Orten sondern auch von den Begegnungen mit den Menschen in den Partnerstädten. So kam es auch zum Wiedersehen mit Menschen, die Teilnehmer der Veranstaltung seit Jahren durch gegenseitige Besuche bekannt sind. Zum Abschluss konnten die Gäste noch von der Schokolade probieren, die der Referent aus Ghana mitgebracht hatte.
Bilder vom Weihnachtskonzert des Kirchenchores und des Posaunenchores Stapelage


