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Reinhard Anter verabschiedet sich aus dem Männerfrühstück-Vorbereitungsteam

Das Thema „Indien“ mit Konsul Dr. Leopold-Theodor Heldman lockte viele Besucher an, so erstmals die Frühstücksangebote nicht ausreichten. Deshalb sollte die Bitte um Anmeldung ernst genommen werden. Oder kamen etliche „Alte Freunde“. weil Reinhard Anter sich aus dem Mitarbeiterteam verabschieden wollte?

Hans-Helmut Kuhlmann würdigte seinen Mitbegründer der Männerarbeit in der Kirchengemeinde und dankte  ihm für sein Engagement bei der Planung ab 1999 und Durchführung der Veranstaltungen. Anter benannte Themen und Referenten, warb in CVJM-Vereinen und Freundeskreisen. Kuhlmann betonte, dass es ohne Reinhard Anter das Männerfrühstück nicht gäbe.

Im Auftrag der Kirchengemeinde dankte Sup.Int. i.R. Herbert Grote als ehemaliger Gemeindepfarrer Reinhard Anter für seine langjährigen und vielseitigen Aktivitäten für die Kirchengemeinde und in der Jugendarbeit.

Reinhard Anter bedankte sich bei den Teilnehmern für die jahrelange Treue. In Zukunft wird Andreas Müller imTeam mitarbeiten.

Nachdem alle Brötchen und Beilagen aufgezehrt warten begann Dr. Heldman mit seinem Vortrag. Er war viele Jahre als Diplomat und  Konsul in Indien tätig und hat fast alle Regionen und Städte besucht. Seine Erlebnisse hat er in seinem Buch „44 mal Indien“ aufge-schrieben und mit geschichtlichen,  sozialen, politischen und religiösen Informationen bereichert. Nach der Unabhängigkeit 1947 wurden alt vertraute Ortsnamen umbenannt. Indien sei als Vielvölkerstaat unterteilt in vielen Kasten ein Land der Widersprüche. Richtiges sei in anderen Regionen das Falsche oder habe andere Bedeutung. Arme und Reiche leben neben einander, Pilger und Mönche prägen vielerorts das Stadtbild. Der Hinduismus bestimmt das Rad des Lebens und Sterbens, das Denken und die Sitten. 85 % der Bevölkerung sind Hindus. Mit einigen Bildern unterstütze Dr. Heldman seine Schilderungen von der  Bahnfahrt nach Varanasi  (früherer Name Benares), den Gang durch die unbekannte verwinkelte Altstadt zum Hotel, seinen Weg vorbei an den  Villen der Maharadschas zum Ganges, wo er  Leichenverbrennungen, rituelle Bäder, Pilger und Fakire beobachtete. Die Rolle besonders die Missachtung der Frau, Heirat, Brautgeld und Abreibung weiblicher Föten waren einige Themen der Diskussionsrunde.

Teammitarbeiter Karl-Friedrich Klöpping verabschiedete den Kreis bis zum Beginn der nächsten Veranstaltung am 13. Oktober.